Server-Monitoring Open-Source

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Server- und Netzwerkmonitoring mit Open Source Tools

Übersicht

Ausfälle und Probleme kann man in der IT als Ausnahme betrachten - oder als Regel. Systeme ohne Ausfälle sind im IT-Bereich äußerst selten - ob im Hardware oder im Softwarebereich. Sinnvoll ist es deshalb, mögliche Zwischenfälle gleich von Anfang an in Sicherheitskonzepte einzubeziehen und Vorsorgemaßnahmen treffen und Notfallpläne bereitzulegen. Steht fest, was passieren soll, wenn der Server ausfällt, fehlt nur noch eines: Die rechtzeitige Benachrichtigung des Admins. In einigen Fällen kann eine rechtzeitige, automatisierte Benachrichtigung schlimmeres verhindern, wie beispielsweise bei vollen Festplatten. In anderen Fällen existiert vielleicht ein Ersatzsystem, wie bei DNS-Servern, MX-Servern oder RAID Systemen. Im schlimmsten Fall ist der zu überwachende Systemteil bereits komplett ausgefallen oder nicht mehr erreichbar, wovon bei fehlgeschlagenen PING-Checks oder dem Test einzelner Dienste bzw. Ports ausgegangen werden kann.

Zahlreiche Anbieter offerieren umfangreiches Servermonitoring. Das Angebot reicht von einfachen kostenlosen Services bis hin zu umfangreichen, maßgeschneiderten professionellen Diensten mit SMS-Benachrichtigung und weiteren Komfortfeatures. Aber auch im Open Source Bereich gibt es hervorragende Monitoring Software wie beispielsweise Nagios. Nagios wird schon mit einem umfangreichen Set von möglichen Checks geliefert. Basics wie Servererreichbarkeit, Festplattenfüllstand, einfache Portchecks etc. lassen sich mit den mitgelieferten Modulen sofort prüfen. Über 2.000 weitere Module, für spezielle Raid-Checks etwa, sind auf dem Modulmarktplatz "Nagios Exchange" verfügbar. Und nicht zuletzt können Module schnell und einfach selbst programmiert werden.

Mit Nagios lassen sich sowohl Linux als auch Windows Server überwachen.

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