Prepaid-SIM-Ausland
Surfen mit dem Handy im Ausland ...
Grundsätzlich sollte man sich vor der Reise die APN (Zugangspunkte) der Provider des Ziellandes aufschreiben. Vor Ort stellt sich in manchen Ländern heraus, dass es das eigene Handymodell dort nicht gibt und deshalb die notwendigen Einstellungen nicht automatisch auf das Gerät übertragen werden. Es ist ärgerlich, wenn man die mühsam erstandene SIM-Karte im Gerät hat, der Empfang bestens ist, aber keine Internetverbindung herzustellen ist und die Hotline weder Deutsch noch Englisch spricht.
Im Notfall kann man die Daten im nächsten Internetcafé googlen.
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Ägypten
Die Großstädte bieten nicht nur Handy-Geschäfte en masse, sondern auch fliegende Händler, bei denen man sich die schönste der gerade verfügbaren Rufnummern aussuchen kann. Alle Prepaid Anbieter haben Datenpakete im Angebot - allerdings nur als Abo, das auch wieder abbestellt werden sollte. Anleitungen sind bei den großen Anbietern auf arabisch und englisch. SIM-Karten kosten in der Regel unter 10 EUR, ein passendes Monatspaket Datenvolumen dürfte sich auch in diesem Preisbereich bewegen. UMTS-Sticks sind ab etwa 10€ erhältlich. Auch Vodafone mischt auf dem ägyptischen Markt mit, das Netz eignet sich gut zum surfen. Wegen der englischsprachigen Vodafone Shops ist es eine gute Wahl für Business Kunden, auch wenn die Preise zum Teil etwas höher sind als beispielsweise bei Mobinil.
Großbritannien
In Großbritannien sind SIM-Karten an jeder Ecke zu haben: In den allgegenwärtigen Mobilfunkshops, aber auch im Supermarkt. Eine Registrierung ist in der Regel nicht erforderlich: Die SIM-Karte wird ins Handy gelegt, ist nach etwa 30 Minuten automatisch freigeschaltet und kann an quasi jeder Supermarktkasse aufgeladen werden, auch am Flughafen. Empfehlenswert einfach funktioniert es beim Mobilfunkanbieter "3" (http://www.three.co.uk --> Pay as you go). Hier kostet die SIM-Karte mit etwas Glück weniger als 2 Pfund, Datenpakete sind ab 5 Pfund erhältlich, das Surfen mit dem Smartphone funktioniert schnell und problemlos, und sogar Skype Telefonie ist erlaubt. Momentan können die Datenpakete praktischerweise auch ohne Abo bestellt werden.
Bei manchen anderen Prepaid-Anbietern gibt es zur jeder 10-Pfund Guthaben-Aufladung eine bestimmte Menge Datenübertragungsvolumen, teilweise auch SMS, gratis on Top. Im Geschäft nachfragen lohnt sich also ...
Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
Indien
Das Problem in Indien ist die notwendige Registrierung, für die man einen Wohnsitz in Indien benötigt. Es ist einen Versuch wert, die Hoteladresse anzugeben. Die SIM-Karte selbst ist für weit unter 10 Euro zu haben, auch die Telefonie- und Datengebühren sind recht niedrig - sofern man das richtige Datenpaket gebucht hat. Vodafone beispielsweise hat in Indien eine gute Netzabdeckung und ist einfach einzurichten. Die Datenpakete bestellt man in der Regel per SMS als Abo. Vergisst man, das Abo vor dem Verlassen Indiens wieder abzubestellen, leert sich das Guthaben also quasi automatisch.
USA
In den USA sind Prepaid SIM-Karten problemlos in den Geschäften der Mobilfunkprovider erhältlich. Eine interessante Variante ist beispielsweise das T-Mobile Prepaid Angebot. T-Mobile USA bietet derzeit Tagesflatrates (2-3 USD) und Monatsflatrates (ab 50 USD) im Prepaid Tarif an. SIM-Karten kosten in der Regel unter 10 USD. Für europäische Verhältnisse ist das mobile Internet vielerorts recht langsam; teilweise wird mit "2G" gearbeitet, nur in den Ballungsräumen gibt es "3G" oder "4G"-Speed.
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