Exchange-Archivierung

Aus Line5 Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Exchange Archivierung auf Open Source Basis

Ein interessantes Konzept stellt die Archivierung eines Exchange-Servers auf Basis von Linux und IMAP dar. Die Speichergröße eines Microsoft(R) Exchange Servers reicht oft auch für kleinere Firmen nicht aus. Kommerzielle Lösungen sind verfügbar, aber oft nur als "BlackBox". Vorschlag für ein nicht kostenloses, aber lizenzkostenfreies und vollständig offenes Archivsystem:

Die E-Mails werden in einer IMAP Datenbank gespeichert, beispielsweise per DOVECOT IMAP Server. Der Übertrag vom Exchange Server zum IMAP Server erfolgt per Skript, wie zum Beispiel imapsync. Zugriff auf das Mailarchiv kann per IMAP Client, auch per Webclient (RoundCube oder SquirrelMail) erfolgen.

<adsense>a</adsense>

Das Speichern der Mails per Dovecot hat den Vorteil, dass eine Speicherung im Maildir-Format möglich ist. Im Maildir-Format wird für jede E-Mail eine Datei abgelegt. Diese Vorgehensweise ist in Hinsicht auf Backups optimal. Dovecot ist ein performanter Mailserver, der auch mit größeren Mengen von E-Mails hervorragend zurecht kommt. Trotzdem empfiehlt es sich, den Inhalt notorisch voller Ordner wie den "Posteingang" spätestens auf dem Archivserver per Sieve-Skript auf Unterordner zu verteilen. Die Unterordner könnten beispielsweise nach Jahren oder Monaten benannt sein.

Sicherlich gibt es auch Menschen, die ihren Posteingang sofort sortieren, - aber die Personen mit einer Tendenz zu mehr als 10.000 E-Mails im Posteingang sind für den Administrator meist die supportintensivere Spezies.